Der Körper ist der Tempel Deiner Seele.
B.K.S. Iyengar
Durch den Atem zur Ruhe kommen

2
Pranayama
Der Atem steht hier im Mittelpunkt.
Übungen, welche die Energie (Prana) im Körper ausdehnen. (yama)
3
Konzentration & Meditation
Auf der Ebene der konzentrativen und meditativen Übung wird der Atem genutzt, um dem inneren Geist Inhalt und Struktur zu geben.
1
Asana
Körperübungen, welche durch den geführten und gleichmässigen Atemfluss eine besondere Rolle spielen.

S P I N E
Die Wirbelsäule ist das energetische und körperliche Zentrum unseres Körpers -
sie verbindet Kopf und Becken, trägt unsere Haltung und schützt das zentrale Nervensystem.
Eine bewusste Ausrichtung der Wirbelsäule sorgt nicht nur für Stabilität und Leichtigkeit in den Asanas, sondern ermöglicht auch einen freien Energiefluss entlang der Sushumna Nadi, dem Hauptenergiekanal im Yoga.
Nun richte sie auf, lang und zugleich entspannt, um Körper, Atem und Geist in Einklang zu bringen.
S T A B L E
B A S E
Die richtige Fußstellung
verbessert deine Haltung.
Die richtige Fußstellung
schützt deine Gelenke.
Die richtige Fußstellung
ermöglicht eine tiefere Verbindung zur Erde.

Damit du dich wohlfühlst ...

Trage leichte, lockere und bequeme Kleidung
Diese gibt dir Bewegungsfreiheit, schränkt den Atemfluss nicht ein und hilft deinem Körper sich natürlich und ohne Widerstand zu entfalten. Eng anliegende oder unbequeme Kleidung kann die Aufmerksamkeit stören, den Energiefluss blockieren und das Körpergefühl beeinträchtigen. Durch weiche, atmungsaktive Stoffe fühlt man sich freier, geerdeter und kann sich besser auf die innere Erfahrung und den eigenen Rhythmus konzentrieren. Achtsamkeit und Verbindung durch die Haut nach innen.

Gönne deinem Magen eine Pause
Dein leerer Magen ermöglicht dem Körper sich frei zu bewegen, ohne dass Verdauung oder Völlegefühl stören. Yoga aktiviert den Energiefluss und beinhaltet oft Umkehrhaltungen, Vorbeugen und Drehungen - all das kann mit vollem Magen zu Unwohlsein oder Übelkeit führen. Ein leichter, nüchterner Zustand fördert ausserdem die geistige Klarheit, Konzentration und Präsenz auf der Matte, sodass Körper und Geist miteinander harmonieren.

Richte dich nach deinem Menstruationszyklus
Der Körper der Frau hat in den verschiedenen Phasen ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Von Energie und Kraft bis hin zu Rückzug und Regeneration. Wer achtsam mit dem eigenen Zyklus übt, stärkt nicht nur die Verbindung zum eigenen Körper, sondern fördert auch hormonelle Balance, emotionale Stabilität und tieferes Verständnis für den eigenen natürlichen Rhythmus.

Höre auf deinen Körper
Jeder Körper ist einzigartig. - mit seiner ganz eigenen Geschichte, Anatomie und Tagesform. Der Körper ist unser ehrlichster Lehrer, und wer lernt, ihm zu vertrauen, kultiviert Selbstfürsorge, innere Balance und wahre Verbindung zu sich selbst.
